Stöffitown: Ein Schweizer Film mit Herz
Der Schweizer Fernsehfilm „Stöffitown“ aus dem Jahr 2015 ist ein bemerkenswertes Projekt, das durch seine menschliche Tiefe und die Zusammenarbeit mit dem Theater Hora – dem renommiertesten Schweizer Theater für Menschen mit geistiger Behinderung – besticht. Unter der Regie von Christoph Schaub entstand ein Werk, das sich durch Humor, Authentizität und eine sensible Erzählweise auszeichnet.
Inhalt und Thematik
Der Film erzählt die bewegende und zugleich humorvolle Geschichte einer ungleichen Vater-Sohn-Beziehung. Im Zentrum stehen der geistig behinderte Stöffi und der Gourmetkoch Zeno. Die Produktion wurde für ihren naturalistischen Stil gelobt, der an der Grenze zwischen Realität und Fiktion balanciert. Schauspieler wie Saladin Dellers, der den Film als Wendepunkt seiner Karriere beschreibt, hoben die intensive Arbeit an den Charakteren hervor.
Wichtige Fakten zur Produktion
- Regie: Christoph Schaub
- Drehbuch: Bettina Schmid
- Produktion: Lang Film (Schweiz)
- Besetzung: Unter anderem Saladin Dellers, Fabienne Villiger, Martina Binz und Regula Imboden.
- Besonderheit: Beteiligung von Ensemblemitgliedern des Theater Hora, was dem Film eine besondere schauspielerische Authentizität verlieh.
- Laufzeit: 89 Minuten
Beteiligte Personen und Crew
Neben der Regie und dem Drehbuch war eine Vielzahl bekannter Schweizer Filmschaffender involviert. Die Maskenbildnerin Barbara Grundmann-Roth war beispielsweise maßgeblich an der visuellen Gestaltung beteiligt. Der Film diente zudem als Sprungbrett für junge Talente wie Fabienne Villiger, die ihre Erfahrungen aus dem Theater Hora in die Filmproduktion einbrachte.
Beste Links zum Thema
- Bettina Schmid – Offizielle Projektseite zu Stöffitown
- ARF/FDS – Fachinformationen zum TV-Spielfilm
- Cinebulletin – Interview über die Arbeit an Stöffitown
Vielleicht auch interessant
War das hilfreich?

