Kurzfilm "Sträubend": Eine filmische Auseinandersetzung mit Körperbehaarung
Der Schweizer Kurzfilm "Sträubend" (internationaler Titel: Bristling), realisiert von der Filmemacherin Marlen Schmid, ist eine spielerische Dokumentation, die sich mit dem gesellschaftlichen Tabu der Körperbehaarung befasst.
Inhalt und Konzept
In dem Film werden fünf verschiedene Personen porträtiert, die sehr unterschiedlich mit ihrer Körperbehaarung umgehen. Ziel der Regisseurin ist es, die Natürlichkeit der menschlichen Behaarung hervorzuheben und das damit verbundene Schamgefühl oder die gesellschaftliche Erwartungshaltung zu hinterfragen. Der Film zeichnet sich durch seinen dokumentarischen, aber zugleich verspielten Ansatz aus.
Produktion und Hintergründe
- Regie: Marlen Schmid
- Produktion: Die Dreharbeiten fanden unter anderem in Bern statt, wobei beispielsweise Szenen in einem Hallenbad gedreht wurden.
- Soundtrack: Der Film fand in der Schweizer Filmszene breite Anerkennung und wurde auf zahlreichen Festivals gezeigt.
Festivalerfolge und Auszeichnungen
"Sträubend" war seit seiner Veröffentlichung (Premiere ca. 2020/2021) auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals vertreten, darunter:
- Gässli Filmfestival, Basel
- Internationale Kurzfilmtage, Winterthur
- Marzili Movie, Bern (Gewinner des Jury- und Publikumspreises)
- Annual Copenhagen Film Festival (Auszeichnung als "Best Student Documentary")
- Weitere Stationen: Luzern, Linz, Manchester, Lissabon und Providence.
Der Film gilt als ein relevantes Werk des zeitgenössischen Schweizer Kurzfilmschaffens, das durch seine einfache, aber effektive Thematisierung eines Alltagsphänomens besticht.
Empfohlene Links
- Offizielle Filmseite von Marlen Schmid
- Hallenbaddreh - Set-Reportage von Pawel Streit
- Profil bei Sara Furrer mit Festival-Übersicht
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