Tacacho: Zwischen kulinarischer Spezialität und filmischer Erzählkunst

Der Begriff Tacacho hat in unterschiedlichen Kontexten eine tiefgreifende Bedeutung – sowohl als essenzieller Bestandteil der peruanischen Regenwaldküche als auch als bedeutender Titel in der Schweizer Filmszene.

Kulinarische Bedeutung: Das "Urwaldknödel"

In der peruanischen Gastronomie, die auch in der Schweiz durch diverse Kulinarik-Blogs und Spezialitätenrestaurants (z.B. La Choza de la Anaconda) wahrgenommen wird, ist Tacacho ein Klassiker aus dem Amazonasgebiet.

  • Zubereitung: Es besteht primär aus zerstampften, grünen Kochbananen, die mit Speck (oft Cecina) vermengt werden. Die Masse wird zu Bällchen geformt, die an Knödel erinnern.
  • Serviervorschlag: Traditionell wird Tacacho als Beilage zu Cecina (geräuchertem Schweinefleisch) serviert. Es gilt als typisches Gericht der Selva-Region und wird häufig in Kombination mit anderen peruanischen Klassikern wie Juane oder Ceviche genossen.

Filmische Bedeutung: Das Werk von Felipe Monroy

Im Bereich der Filmkunst ist Tacacho eng mit der Person Felipe Monroy verbunden. Monroy ist ein kolumbianisch-schweizerischer Filmemacher, der in Genf lebt und arbeitet. Sein filmisches Schaffen reflektiert oft die soziopolitische Realität Kolumbiens und die Aufarbeitung von Traumata.

  • Der Film "Tacacho" (2016): Ein Kurzfilm des Regisseurs, der in Fachkreisen der Schweizer Filmszene bekannt ist.
  • Weitere Werke: Monroy ist zudem bekannt für den Dokumentarfilm Los Fantasmas del Caribe (2018), welcher sich kritisch mit der kolumbianischen Geschichte und persönlichen Familiengeheimnissen auseinandersetzt. Der Film Tacacho wird oft als ein Vorläufer oder Meilenstein in seinem Werdegang genannt, der den Boden für seine späteren, größeren Projekte wie Hijos del Viento (2022) bereitete.

Brücke Schweiz–Peru

Die Verbindung zwischen dem Gericht und dem Film liegt in der kulturellen Identität. Während das Gericht die kulinarische Identität des peruanischen Regenwaldes repräsentiert, nutzt der Filmemacher Felipe Monroy den Begriff metaphorisch, um die Realitäten seiner lateinamerikanischen Heimat einem Publikum in der Schweiz näherzubringen. Der kulturelle Austausch wird durch Organisationen wie SUMA Suiza unterstützt, die audiovisuellen Workshops Raum geben und die Verbindung zwischen der lateinamerikanischen Diaspora und der Schweiz fördern.


  1. Taller de produccion audiovisual en El Boga (SUMA Suiza) – Informationen über den Regisseur Felipe Monroy und seine Arbeit in der Schweiz.
  2. Los Fantasmas Del Caribe - Cinéma Royal – Einblick in die filmische Arbeit von Monroy und den Bezug zu seinem Werk "Tacacho".
  3. Kulinarische Reise durch Peru (mycation.ch) – Ein ausführlicher Überblick über die peruanische Küche mit Fokus auf Tacacho con Cecina.

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Tacacho
Tacacho
Switzerland, April 2013
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von Felipe Monroy
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Quelle: swissfilms.ch