Der Storchschnabel: Eine vielseitige Pflanze im Gartenreich

Der Name „Tauben-Storchschnabel“ ist botanisch gesehen eine Vermischung zweier unterschiedlicher Themenwelten. Während der Storchschnabel (Geranium) eine geschätzte Pflanzengattung in deutschen Gärten ist, wird die Taube oft in städtebaulichen oder dekorativen Kontexten thematisiert. Hier ist eine Übersicht zur botanischen Bedeutung des Storchschnabels.

Steckbrief: Die Gattung Geranium

Der Storchschnabel gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Wichtig ist dabei die Abgrenzung: Botanisch werden die als „Geranien“ bekannten Balkonpflanzen als Pelargonium bezeichnet, während die Gartenstauden die eigentlichen Geranium-Arten sind.

  • Vielfalt: Es gibt zahlreiche Arten wie den Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum), der 2001 zur „Blume des Jahres“ gekürt wurde, oder den Steingarten-Storchschnabel (Geranium cinereum).
  • Ökologischer Wert: Storchschnabel-Arten gelten als wichtige Bienenweiden und Insektenpflanzen. Sie sind robust, teilweise winterhart und eignen sich hervorragend zur Unterpflanzung von Bäumen oder als Bodendecker zur Unkrautunterdrückung.
  • Symbolik & Verwendung: In der Kulturgeschichte findet der Storchschnabel oft als Symbol für Beständigkeit oder als dekoratives Element in der Kunst (z. B. in Film und Design) Verwendung.

Abgrenzung: Tauben im urbanen Raum

Im Gegensatz zur Pflanze stehen Tauben in Deutschland und dem deutschsprachigen Raum häufig im Fokus städtebaulicher Maßnahmen. Da die Populationen in Städten wie Zürich oder Salzburg als herausfordernd wahrgenommen werden, setzen Kommunen verstärkt auf tierschutzgerechte Konzepte wie betreute Taubenschläge nach dem „Augsburger Modell“, um die Bestände auf ethische Weise zu regulieren.

Fazit für Gartenfreunde

Wenn Sie nach einer „Tauben“-Blume suchen, finden Sie diese meist nur im Bereich von textilen Aufnähern oder dekorativen Motiven. Wer hingegen den Storchschnabel für den heimischen Garten sucht, findet eine pflegeleichte, ökologisch wertvolle Staude, die Gärten durch ihre lange Blütezeit und Insektenfreundlichkeit bereichert.


  1. Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum) - Flora & Ökologie
  2. Pflanz-eine-Blume-Tag: Tipps der BI Umweltschutz Kehl
  3. Storchschnabel im Steingarten (Botanik.de)

Vielleicht auch interessant


Berg-Hauswurz

Berg-Wiesen-Bärenklau

Dingel

Echter Wermut

Einköpfiges Ferkelkraut

Felsen-Leimkraut

Gelbe Wiesenraute

Grosses Rindsauge

Kleine Kronwicke

Kleine Sterndolde

Kriechender Günsel

Lockerährige Segge

Rapunzel-Reseda

Rundblättriges Wintergrün

Schwarz-Föhre

Silber-Fingerkraut

Silberdistel

Sonnenwend-Wolfsmilch

Sumpf-Veilchen

Vielstengeliges Schaumkraut

Wald-Wachtelweizen

Wassermiere

Weisses Waldvögelein

Weisses Wiesen-Labkraut

Weissliches Habichtskraut
War das hilfreich?
Blumen
Tauben-Storchschnabel
Gattung
Storchschnabelgewächse (Geraniaceae)
Blütezeit
Juni bis September
Vorkommen
kollineKolline Stufe (Hügelstufe: bis ca. 900m)
bis
montaneMontane Stufe (Bergstufe: ab 900 bis ca. 1500m)
Stufe
Tauben-Storchschnabel
KImehr über Tauben-Storchschnabel