Taxiphone: Zwischen Schweizer Mobilitätsdienstleister und poetischem Kinofilm

Der Begriff „Taxiphone“ steht in der Schweiz sowohl für eine traditionsreiche Präsenz im Taxigewerbe als auch für ein bemerkenswertes Werk des Schweizer Filmschaffens.

1. Der Schweizer Taxidienstleister

In der Schweizer Transportbranche ist Taxiphone eine etablierte Marke, die vor allem in den Kantonen Waadt (Lausanne) und Genf agiert.

  • Taxiphone Lausanne: Seit über 40 Jahren tätig, bietet das Unternehmen Dienstleistungen für Privatpersonen und Unternehmen an.
  • Taxiphone Genève: Mit über 60 Jahren Bestehen ist Taxiphone Genf die grösste Zentrale im Kanton. Sie verfügt über eine Flotte von rund 650 Fahrzeugen und rühmt sich, das kürzeste Wartezeitversprechen der Schweiz (Taxi innerhalb von drei Minuten) zu bieten.
  • Innovationsfelder: Unter dem Namen Taxiphone Assistance wurden spezialisierte Angebote für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sowie Dienstleistungen wie Taxiphone Full Service (Gepäckservice) und Taxiphone Kids (Begleitung für Kinder) eingeführt.

2. Der Spielfilm "Taxiphone"

Abseits der Strasse ist Taxiphone der Titel eines Spielfilms des in der Schweiz lebenden algerischen Regisseurs Mohammed Soudani.

  • Inhalt: Der Film erzählt eine Geschichte über Selbstsuche, ausgelöst durch eine Panne in der Wüste.
  • Symbolik: Das „Taxiphone“ fungiert im Film als zentraler Ort – ein Lokal mit Telefonkabinen, das die einzige Verbindung zur Aussenwelt darstellt und den Protagonisten den Austausch mit anderen Kontinenten ermöglicht.
  • Kritik: Der Film besticht weniger durch eine stringente Handlung als vielmehr durch seine atmosphärische Bildsprache, die stimmungsvolle Musik und die poetische Auseinandersetzung mit der Wüstenumgebung. Er enthält zudem einen Cameo-Auftritt des renommierten Schweizer Schauspielers Bruno Ganz.

  1. Taxiphone Genève – Offizielle Unternehmensseite
  2. Taxiphone Assistance – Spezialangebote und Dienstleistungen
  3. Phosphor Kultur – Analyse und Stream-Infos zum Film "Taxiphone"

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Taxiphone
Taxiphone
Switzerland / Algeria, March 2010
Oliver und Elena, ein junges Paar aus der Schweiz, möchten die Sahara durchqueren. Doch unterwegs haben sie mit ihrem Lastwagen eine Panne und müssen in der Oase Tar einen Halt einschalten. An diesem Ort spielt sich der Alltag im Umkreis eines kleinen Büros mit einem Münztelefon ab, das dem jungen Tuareg Saïd gehört. Es ist die einzige Stelle, wo man ein Telefongespräch führen, eine Mail erhalten oder senden und Fremdenführer finden kann. Hier trifft das Paar andere Touristen, junge Leute, die von der Emigration nach Europa träumen, Kinder voller Hoffnungen und Geschichtenerzähler. Während Oliver grosse Mühe hat, sich an das Leben in der Wüste zu gewöhnen und die Reise so schnell wie möglich abbrechen möchte, gerät Elena bald in den Bann dieser faszinierenden Welt.
von Mohammed Soudani
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Quelle: swissfilms.ch