Terra Incognita: Eine Übersicht kultureller und filmischer Projekte in der Schweiz

Der Begriff „Terra Incognita“ (unbekanntes Land) findet in der Schweizer Kulturlandschaft vielfältige Anwendung – von prämierten Kurzfilmen bis hin zu experimentellen Tanz- und Radioformaten.

Der Film: Terra Incognita (2005) von Peter Volkart

Das wohl prominenteste Werk unter diesem Titel in der Schweizer Filmwelt ist der Kurzfilm von Peter Volkart.

  • Inhalt: Der Film fungiert als Hommage an den französischen Schriftsteller Raymond Roussel. Er erzählt die Geschichte eines Physikers, der in den 1920er-Jahren in eine geheime, unentdeckte Welt reist, in der die Schwerkraft ihre Gültigkeit verliert.
  • Produktion: Der 18-minütige 35mm-Film wurde von Reck Film produziert.
  • Auszeichnungen: Er erhielt unter anderem die Auszeichnung für den besten Kurzfilm beim Festival des Films du Monde in Montreal (2005) sowie den Prix SSA-Suissimage.
  • Stil: Volkart überzeugt durch detailgenaue Ausstattung und eine atmosphärische Lichtführung, die eine hohe Authentizität erzeugt.

Weitere kulturelle Verknüpfungen in der Schweiz

Der Begriff wird in der Schweiz in unterschiedlichen künstlerischen Kontexten verwendet:

  • Tanz & Performance: Simon Ho inszenierte unter dem Titel "TERRA INCOGNITA. Here be dragons" eine Komposition für Tanz in der Dampfzentrale Bern.
  • Theater: Das Theater Ticino in Wädenswil griff mit dem Stück „Terra Incognita Australis“ (Teil des Zyklus „Der fliegende Teppich“) ein Thema auf, das an die historischen, mythologischen Vorstellungen des „Südlandes“ anknüpft.
  • Literatur & Publizistik: Die Plattform Kulturpublizistik widmet dem Thema „T wie Terra Incognita“ eine eigene Reihe, in der sich verschiedene Autoren mit kulturellen Räumen und Entdeckungen auseinandersetzen.
  • Radio: Das Zürcher Radio LoRa betreibt das Format „Groovetown: Radio Terra Incognita“, das musikalische Entdeckungen in den Vordergrund stellt.
  1. Look Now! Filmverleih: Terra Incognita (Peter Volkart)
  2. Simon Ho: T 42 - Terra Incognita. Here be dragons
  3. Kulturpublizistik: T wie Terra Incognita

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Terra incognita
Terra incognita
Switzerland, January 2005
Ende der 20er Jahre war er kurz in den Schlagzeilen: Igor Leschenko der junge Physiker aus Hermannstadt, der mit bizarren Experimenten das Gesetz der Schwerkraft ins Wanken bringt. Das Debakel am Kongress der Pataphysiker führt zu einer geheimen Expedition zum Antigravitätspunkt. Rare Filmdokumente einer Reise jenseits von Zentropa durch den bedrohlichen Karfunkel Archipel. Wird er die Insel Nanopol je finden?
von Peter Volkart
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Quelle: swissfilms.ch