Übersicht: The Chinese Lives of Uli Sigg
Der Dokumentarfilm „The Chinese Lives of Uli Sigg“ (Schweiz, 2016), inszeniert von Michael Schindhelm, bietet ein tiefgreifendes Porträt des Schweizer Unternehmers, ehemaligen Diplomaten und bedeutenden Kunstsammlers Uli Sigg.
Inhalt und Fokus
Der Film beleuchtet die über 30-jährige Verbundenheit von Uli Sigg mit China, beginnend mit seiner Tätigkeit als Wirtschaftsberater während der wirtschaftlichen Öffnungsphase nach Mao Zedong in den 1980er Jahren. Er zeichnet nach, wie Sigg:
- Wirtschaft und Diplomatie: Als Brückenbauer zwischen der Schweiz und China fungierte.
- Kunstsammlung: Die weltweit größte und bedeutendste Sammlung chinesischer Gegenwartskunst aufbaute.
- Vermächtnis: Einen Großteil seiner Sammlung dem M+ Museum in Hongkong übergab, um den kulturellen Austausch zu sichern.
Rezeption in der Schweiz
Der Film wurde an zahlreichen renommierten Schweizer Festivals gezeigt, darunter:
- Locarno Film Festival
- Zurich Film Festival
- Human Rights Film Festival Zurich
Er dient zudem regelmäßig als Grundlage für Diskussionsveranstaltungen (z. B. durch die Gesellschaft Schweiz-China oder im Rahmen von „Swiss Made Culture“), bei denen Sigg selbst oder Experten für Sinologie die Entwicklung Chinas und den Stellenwert zeitgenössischer Kunst reflektieren.
Eckdaten zum Film
- Regie: Michael Schindhelm
- Produktionsjahr: 2016
- Dauer: 90 Minuten
- Genre: Dokumentarfilm
- Verleih: Columbus Film
Empfohlene Ressourcen
- The Chinese Lives of Uli Sigg auf arttv.ch – Detaillierte Informationen und Filmprofil.
- Gesellschaft Schweiz-China – Bericht über Filmvorführungen und den Dialog zwischen Sigg und akademischen Experten.
- Connecting Spaces (ZHdK) – Hintergründe zur asiatischen Premiere und dem Austausch zwischen Regisseur und Kunstkuratoren.
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