Übersicht: Filmische und weitere Facetten von «Thelma» mit Bezug zur Schweiz

Der Name «Thelma» ist in der Schweizer Medien- und Kulturlandschaft vielseitig besetzt. Die folgende Übersicht differenziert zwischen aktuellen Filmproduktionen, historischen Werken und weiteren Projekten.

1. Die Komödie: «Thelma» (2024)

Im aktuellen Kino-Hit spielt die 94-jährige June Squibb ihre erste Hauptrolle als Thelma Post. Nach einem Enkeltrick-Betrug begibt sich die Seniorin auf eine abenteuerliche Mission quer durch die Stadt, um ihr Geld zurückzuholen – stilecht auf einem Elektroscooter. Der Film thematisiert auf humorvolle Weise Selbstbestimmung im Alter.

2. Der surrealistische Thriller: «Thelma» (2017)

Der norwegische Regisseur Joachim Trier inszenierte mit diesem Film ein Coming-of-Age-Drama mit übernatürlichen Elementen. Die Geschichte einer jungen Frau, deren unterdrückte Sehnsüchte sich in unkontrollierbaren, surrealen Kräften entladen, fand auch in der Schweizer Filmkritik (z. B. Maximum Cinema) Beachtung.

3. Schweizer Produktion: «Thelma» (Pierre-Alain Meier)

Unter der Regie von Pierre-Alain Meier entstand eine Produktion (Schweiz, Frankreich, Griechenland), die in einer restaurierten Version wieder zugänglich gemacht wurde. Der Film erzählt die Geschichte eines Taxifahrers, dessen Leben durch die mysteriöse Begegnung mit einer Frau namens Thelma eine unerwartete Wendung nimmt.

4. Weitere Kontexte

  • Filmgeschichte: Der Klassiker Thelma & Louise (1991) wird in Schweizer Programmkinos (wie dem Schlosscinema) regelmäßig in Filmreihen als kultureller Meilenstein gezeigt.
  • Forschung: An der ETH Zürich wurde im Rahmen des Projekts «THELMA» (Technology-centered Electric Mobility Assessment) die zukünftige Verbreitung von Elektrofahrzeugen in der Schweiz wissenschaftlich untersucht.
  • Wohnkultur: Im Schweizer Handel ist der Name «Thelma» zudem als Markenbezeichnung für Rattan-Gartenmöbel geläufig.

  1. June Squibb in «Thelma» (Zeitlupe) – Porträt zur neuen Komödie.
  2. «Thelma» von Joachim Trier (Maximum Cinema) – Analyse des surrealistischen Thrillers.
  3. Thelma - restaurierte Version (Princefilm) – Informationen zum Schweizer Filmprojekt.

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Schweizer Filme
Thelma
Thelma
Switzerland / France / Greece, November 2001
Der Taxifahrer Vincent Fleury, der von seiner Frau verlassen wurde, lässt sich voller Erwartungen auf ein Abenteuer ein: Er erklärt sich bereit, mit der ihm unbekannten Thelma nach Kreta zu reisen, um ihr bei der Suche nach einem Ex-Liebhaber, der sie blossgestellt hatte, zu helfen. Als Gegenleistung erhält Vincent Geld, mit dem er die Alimente für seinen Sohn bezahlen kann. Auf ihrer Reise durch die Schweiz, Italien und Griechenland flirten die beiden, doch im letzten Moment entzieht sich Thelma. Vincent versteht nicht warum, bis er entdeckt, dass sie ein Transvestit ist, der ihn ununterbrochen angelogen hat, um ihn bei sich zu behalten. Zwischen Liebe und Widerwille hin und her gerissen, muss sich Vincent entscheiden.
von Pierre-Alain Meier
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Quelle: swissfilms.ch