Filmische und kulturelle Perspektiven: Eine Übersicht zu „There Be“-Titeln
Der Begriff „There Be“ findet sich in der schweizerischen Medienlandschaft und im kulturellen Diskurs in verschiedensten Kontexten wieder – von Blockbuster-Kinos über tiefgründige Dokumentationen bis hin zu wissenschaftlichen Publikationen. Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Bezüge:
1. Unterhaltungskino: Venom: Let There Be Carnage
Der Marvel-Streifen Venom: Let There Be Carnage (2021) sorgte auch in Schweizer Kinos für Aufmerksamkeit.
- Thematik: Tom Hardy kehrt als Eddie Brock zurück und stellt sich dem Gegenspieler Cletus Kasady (Woody Harrelson).
- Schweizer Rezeption: Kritiker diskutierten intensiv über das fehlende „R-Rating“, das zu einer sanfteren Darstellung der psychischen Störungen Kasadys führte. Die Musik von Marco Beltrami, die unter Pandemie-Bedingungen entstand, wurde für ihre vielschichtige Struktur gelobt, während die Handlung im Vergleich zum Vorgänger kritisch auf ihre CGI-Lastigkeit geprüft wurde.
2. Zeitgenössische Fotografie und Dokumentation
Unter dem Titel Tomorrow there will be apricots präsentierte die Coalmine (Winterthur) eine eindrückliche Foto-Serie der Künstlerin Tanya Habjouqa.
- Inhalt: Die Ausstellung porträtierte syrische Frauen im jordanischen Exil.
- Botschaft: Trotz der düsteren Lebensrealität im Kriegskontext fokussierte sich die Arbeit auf den schwarzen Humor, die Resilienz und das Streben der Frauen nach Normalität.
3. Klassiker der Filmgeschichte: There Will Be Blood
Der epische Film von Paul Thomas Anderson ist ein fester Bestandteil der Schweizer Filmkritik (z.B. filmsprung.ch).
- Fokus: Eine Studie über Gier, Religion und den amerikanischen Traum anhand der Figur des Ölunternehmers Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis).
- Bedeutung: Der Film wird für seine opulente Erzählweise und die fast eigenständig agierende Filmmusik geschätzt, die Gegensätze zwischen Mensch und Industrie meisterhaft einfängt.
4. Wissenschaftliche und theoretische Diskurse
Der Schweizer Verlag diaphanes befasst sich mit komplexen gesellschaftlichen Fragen, wie etwa im Titel Can There Be a Society Without Ceremony or the Critical Question of Theatre von Alexander Garcia Düttmann. Hier dient die Formulierung dazu, den Status Quo des Theaters als kritische Instanz innerhalb einer Gesellschaft unter Druck zu hinterfragen.
- Venom: Let There Be Carnage - Kritik (whatthefilm.ch)
- There Will Be Blood - Filmkritik (filmsprung.ch)
- Tomorrow there will be apricots - Event-Archiv (coalmine.ch)
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