Tobias Rehberger: Kunst, Architektur und der grenzüberschreitende Dialog

Tobias Rehberger, ein renommierter deutscher Künstler (geboren 1966), ist für seine farbenfrohen, multidimensionalen Installationen und seine „Kunst am Bau“ bekannt. Sein Werk zeichnet sich durch den Versuch aus, den Alltag durch künstlerische Interventionen zu bereichern und eine neue Sensibilität für die Umgebung zu schaffen.

Fokus: Wirken in der Schweiz

Besonders in der Region Basel und Zürich ist Tobias Rehberger durch bedeutende Projekte präsent, die Kunst, Natur und Architektur miteinander verbinden:

  • Der Rehberger-Weg (24 Stops): Dieses binationale Projekt verbindet seit 2015 die Fondation Beyeler in Riehen (Schweiz) mit dem Vitra Campus in Weil am Rhein (Deutschland). Auf einer fünf Kilometer langen Strecke finden Wanderer 24 Skulpturen von Rehberger. Der Weg dient als kulturelle Schnittstelle, die zwei Länder, zwei Gemeinden und zwei bedeutende Museen verknüpft.
  • Kunst am Bau (Zürich): Rehberger ist auch im öffentlichen Raum der Schweiz vertreten. So stammt das Werk „Le Ghost“ als „Kunst am Bau“-Installation aus seiner Feder, welches das Staatsarchiv des Kantons Zürich (Bau 3) maßgeblich prägt.

Künstlerisches Profil

Rehbergers Schaffen umfasst ein breites Spektrum:

  • Installationen: Neben skulpturalen Wegen entwirft er ortsspezifische Bars und Räume weltweit (z. B. in New York, Shanghai, Venedig).
  • Interdisziplinarität: Er arbeitet häufig an der Schnittstelle von Architektur, Design und bildender Kunst. Seine Werke fordern die Betrachter oft dazu auf, in Bewegung zu kommen und die Umgebung aktiv neu zu entdecken.
  • Wahrnehmung: Sein Ziel ist es, den Betrachtern durch eine spielerische und oft leuchtende Ästhetik zu helfen, den Alltag kunstvoller zu gestalten.

  1. Rehberger-Weg: Grenzgang zwischen Riehen und Weil am Rhein
  2. Frühling entlang der «24 Stops» – Architekturwoche Basel
  3. Basel Städtetrip: Der Rehberger-Weg als Naturschönheit

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