Triptych 1976: Eine künstlerische Bestandsaufnahme

Das Jahr 1976 markiert in der Kunstgeschichte einen bedeutenden Zeitpunkt, an dem das Format des Triptychons – eine dreiteilige Bildform – sowohl in der bildenden Kunst als auch im Film und in der Musik eine zentrale Rolle spielte. Besonders in der Schweizer Kunstszene und im internationalen Auktionswesen finden sich bedeutende Bezüge.

Überblick über Werke und Kontext (1976)

  • Francis Bacon und das Rekord-Triptychon: Das berühmteste Werk unter diesem Titel ist Francis Bacons Triptych 1976. Es ist für seine düstere, existenzielle Ästhetik bekannt. Das Werk sorgte weltweit für Aufsehen, als es 2008 für den damaligen Rekordpreis von 86,3 Millionen US-Dollar versteigert wurde. Bacon greift hierbei oft auf historische Referenzen zurück, wie etwa die Bildsprache von Diego Velázquez.
  • Schweizer Bezüge:
    • Max Hunziker (1901–1976): Der in Zürich geborene Künstler verstarb im Jahr 1976. Sein Werk, das häufig grafische Arbeiten umfasst, ist fester Bestandteil Schweizer Kunstarchive und Antiquariate.
    • Musica instrumentala Savognin: Die Brass Band aus Savognin dokumentiert ihre Geschichte eng mit dem Jahr 1976, in dem eine bedeutende Neuuniformierung stattfand. Interessanterweise findet sich im musikalischen Kontext auch das Werk „Triptych“ von Oliver Waespi, was den Begriff über die Malerei hinaus in die Schweizer Musiklandschaft trägt.
    • Bildrausch Filmfest Basel: Das Filmfest archivierte die Terence Davies Trilogy. Diese besteht aus drei Werken, wobei der erste Teil, Children, genau im Jahr 1976 entstand und ein filmisches Triptychon über die Lebensphasen eines Mannes bildet.
  • Weitere kunsthistorische Einordnungen:
    • Das Jahr 1976 ist auch ein Eckpunkt in den Lebensdaten internationaler Künstler wie Mark Tobey, der ebenfalls 1976 verstarb und dessen Auseinandersetzung mit fernöstlichen Traditionen die Kunstwelt prägte.
    • Richard Seewald, dessen Werk in der Fondazione Seewald (oft mit Bezug zu Applied Arts) gewürdigt wird, vollendete 1976 sein letztes Wandgemälde, was den Abschluss einer Ära markiert.

Empfohlene Ressourcen

  1. Artfritz.ch: Francis Bacon und das Triptych 1976
  2. Bildrausch Basel: Terence Davies Trilogy (1976)
  3. Village Antiques: Max Hunziker (1901–1976)

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