Tscharniblues II: Eine filmische Hymne an die Freundschaft
Der Dokumentarfilm «Tscharniblues II» des Schweizer Regisseurs Aron Nick ist eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft, dem Älterwerden und der Beständigkeit von Freundschaften.
Hintergrund und Entstehungsgeschichte
Im Jahr 1979 drehten sechs junge Freunde aus dem Tscharnergut – der ersten und bekanntesten Hochhaussiedlung von Bern – in jugendlichem Idealismus den Super-8-Experimentalfilm «Dr. Tscharniblues». Das Werk galt als wildes, ungeschminktes Selbstporträt ihrer Generation. Vierzig Jahre später griff Aron Nick, der Sohn eines der Protagonisten, dieses Erbe auf. Er versammelte die Gruppe erneut im Tscharnergut, um zu untersuchen, was aus den Träumen, Idealen und den Lebenswegen der heute 60-Jährigen geworden ist.
Zentrale Themen
- Beständigkeit: Der Film dokumentiert eine Freundschaft, die Jahrzehnte überdauert hat und auch das Scheitern oder die Erfolglosigkeit des Einzelnen aushält.
- Identität: «Tscharniblues II» fungiert als Rückblick und Ausblick auf das Leben im Schweizer Hochhausquartier.
- Generationenprojekt: Der Film schlägt die Brücke zwischen dem «Ur-Selfie» der 1979er-Generation und dem Blick des heutigen Filmemachers.
Produktionsdetails
- Regie: Aron Nick
- Produktionsfirma: Trinipix GmbH
- Länge: 83 Minuten
- Genre: Dokumentarfilm
- Besonderheiten: Der Film feierte seine Premiere als Eröffnungsfilm der 54. Solothurner Filmtage, in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset.
Fazit
«Tscharniblues II» ist mehr als nur eine Dokumentation über einen alten Amateurfilm; es ist ein ehrlicher, schweizerischer Dokumentarfilm, der eine berührende Antwort auf die Frage liefert, ob das Leben gut zu einem war.
Empfohlene Links
- Tscharniblues II - Offizielle Filmseite (bernfuerdenfilm.ch)
- Tscharniblues II: Besprechung und Hintergründe (homelifestyle.ch)
- Tscharniblues II - Filmdetails bei qtopia (qtopia.ch)
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