Umbrailpass

Umbrailpass – Der höchste befahrbare Pass der Schweiz

Lage & Geografie

Der Umbrailpass (2501 m ü. M.) bildet die Grenze zwischen der Schweiz (Kanton Graubünden) und Italien (Südtirol). Er verbindet das Val Müstair (GR) mit dem Stilfserjoch und dem Veltlin. Mit 2501 Metern ist er der höchste ganzjährig befahrbare Alpenpass der Schweiz.

Geschichte

Die Passstrasse wurde 1901 eröffnet und feiert 2026 ihr 125-jähriges Bestehen. Eine Festveranstaltung ist für den 27. Juni 2026 in Santa Maria im Münstertal geplant.

Tourismus & Freizeit

Der Pass ist bei Motorradfahrern, Radfahrer:innen und Wander:innen sehr beliebt. Die Strecke bietet eine spektakuläre alpine Landschaft mit schneebedeckten Gipfeln, Bergseen und weiten Alpwiesen. Beliebte Ausgangspunkte für Touren sind:

  • Santa Maria im Val Müstair (CH)
  • Stilfserjoch / IV Cantoniera (I)

Unterkünfte am Pass

  • Gasthaus Alpenrose – traditionelle Gaststätte direkt an der Passstrasse
  • Mia Chasa – idyllisches Berghaus mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten

Unfälle & Sicherheitshinweise

Aufgrund der steilen und kurvenreichen Strecke kommt es immer wieder zu schweren Motorradunfällen:

  • 24-jähriger Motorradfahrer stürzte auf der Talfahrt und musste per Rega ins Spital geflogen werden.
  • 45-jähriger Biker kollidierte mit der Leitplanke, wurde schwer verletzt und ebenfalls per Rega nach Chur transportiert.
  1. https://fuorcla.ch/umbrailpass/ – Umfassende Infos, Karte und Fakten zum Pass
  2. https://artwiese.ch/schweizer-alpenpaesse/umbrailpass-4/ – Geschichte, Geografie und Landschaftsbeschreibung
  3. https://polizei-graubuenden.ch/sta-maria-val-muestair-gr-motorradfahrer-nach-unfall-am-umbrailpass-verletzt/ – Offizieller Polizeibericht zu einem schweren Unfall
  4. https://alpenrose-umbrail.ch – Offizielle Seite des Gasthauses Alpenrose
  5. https://www.valerie-favreaccola.ch/events/125-jahre-umbrailpass – Informationen zur 125-Jahr-Feier 2026

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Der Übergang über den Umbrail zwischen Santa Maria und Bormio bestand schon im Mittelalter. Er wurde aber konkurrenziert von einem 300m tieferen und auch sichereren Weg durch das Val Vau und die Valle di Fraele. Ab Ende des 15. Jh. wurde der Umbrail vermehrt von österreichischen Delegationen nach Rom und selbst von Truppen des Kaisers Maximilian I. frequentiert.
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Quelle: IG Alpenpässe