Uno strano processo: Eine filmische Auseinandersetzung mit der Jagd

Der Kurzfilm „Uno strano processo“ (2018) ist ein Werk des Schweizer Regisseurs Marcel Barelli. Der Film beleuchtet das kontroverse Thema der Jagd aus einer sehr persönlichen und familiären Perspektive.

Hintergrund und Inhalt

Der 10-minütige Animationsfilm (2D-Animation) ist ein humorvolles wie nachdenkliches Selbstzeugnis. Barelli, der in einer Familie von Jägern aufgewachsen ist, reflektiert in dem Film seine eigene Haltung zum Thema. Während er sein Leben lang den Wunsch hegte, einen Film über die Jagd zu drehen, entwickelt sich das Projekt zunehmend zu einem Film gegen die Jagd.

Die Erzählung ist stark durch den Dialog mit seinem Vater – einem überzeugten Jäger – geprägt, wobei Barelli auch die Einmischung seiner Mutter thematisiert. Durch die Verknüpfung von persönlichen Erinnerungen mit kritischen Überlegungen entsteht ein „seltsamer Prozess“ (so der Titel), in dem die ethischen Fragen der Jagd auf dem Prüfstand stehen.

Produktion und Förderung

  • Regie & Drehbuch: Marcel Barelli
  • Produktion: Nadasdy Film (Genf) in Koproduktion mit der SRG SSR (RTS/RSI).
  • Unterstützung: Der Film wurde unter anderem durch das Bundesamt für Kultur (BAK) und den Kanton Tessin gefördert.
  • Technische Details: Der Film hat eine Länge von 10 Minuten und ist in Italienisch (mit französischen/englischen Untertiteln) verfügbar.

Rezeption

Marcel Barelli ist ein bekannter Schweizer Filmemacher (Absolvent der HEAD – Haute École d’Art et de Design in Genf), dessen Arbeiten regelmässig an nationalen Filmfestivals, wie den Solothurner Filmtagen, vertreten sind. „Uno strano processo“ fügt sich in sein Portfolio ein, das oft animierte Kurzfilme umfasst, die gesellschaftliche Themen auf originelle und persönliche Weise verhandeln.


  1. Uno strano processo bei Nadasdy Film – Offizielle Produktionsseite mit Details zu Stab und Besetzung.
  2. Eintrag bei Cinéforom – Umfangreiche Informationen zur Produktion und Förderstruktur in der Schweiz.
  3. Marcel Barelli bei den Solothurner Filmtagen – Porträt des Regisseurs und Übersicht seiner filmischen Arbeiten.

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Uno strano processo
Uno strano processo
Switzerland, September 2018
«Ich wollte immer einen Film ÜBER die Jagd machen… also eigentlich einen DAGEGEN! Das ist aber gar nicht so einfach, wenn man aus einer Jägerfamilie kommt… Meine Betrachtungen vermischen sich mit meinen Erinnerungen. Ich diskutiere mit meinem Vater darüber, der natürlich Jäger ist. Aber auch meine Mutter hat ein Wörtchen mitzureden…» (Marcel Barelli)
von Marcel Barelli
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Quelle: swissfilms.ch