Ursula Hildebrand: Schauspielerin, Regisseurin und Kulturschaffende in der Schweiz

Ursula Hildebrand ist eine vielseitige Schweizer Künstlerin, die ihren Lebensmittelpunkt in Luzern hat. Sie ist als Schauspielerin, Regisseurin und Leiterin kultureller Projekte tätig und zeichnet sich durch ein breites Spektrum in der Schweizer Theaterlandschaft aus.

Berufliche Laufbahn und Ausbildung

  • Ausbildung: Ursula Hildebrand absolvierte ihre professionelle Schauspielausbildung an der renommierten Scuola universitaria Teatro Dimitri in Verscio (Tessin).
  • Schwerpunkte: Ihre Arbeit umfasst sowohl die darstellende Tätigkeit auf der Bühne als auch die künstlerische Leitung und Regie. Sie arbeitet häufig mit regionalen Theatern zusammen, etwa in Luzern, Stans und Sarnen.
  • Engagement: Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Schauspieler Felix Bierich, gründete sie einen Verein zur Förderung kultureller Jugendarbeit. Zudem ist sie Teil des Ensembles von anrufgenuegt.ch, einem Projekt, das Literatur durch Hausbesuche direkt zum Publikum bringt.

Künstlerisches Wirken und Projekte

  • Regiearbeiten: Hildebrand tritt regelmäßig als Regisseurin in Erscheinung, unter anderem am Südpol Luzern (z. B. bei der Produktion „They Shoot Horses Don’t They“).
  • Eigene Stoffe: Mit ihrem Projekt „ich hab krieg im kopf – ein menschenstück“ widmete sie sich einer intensiven theatralischen Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt, wofür sie vom Kanton Luzern einen Entwicklungsbeitrag (Selektive Förderung) erhielt.
  • Kritiken: In ihrer Rolle als Schauspielerin, etwa im Stück „Love Letters“ an der Seite von Wolfram Schneider-Lastin, wird sie für ihre beeindruckende Fähigkeit gelobt, durch Mimik, Gestik und präzise Intonation Texte lebendig werden zu lassen.

Auszeichnungen

Im Laufe ihrer Karriere wurde ihr Talent mehrfach anerkannt. Unter anderem erhielt sie den Förderpreis der Internationalen Bodensee-KünstlerBegegnung.


  1. Kulturförderung Kanton Luzern – Ursula Hildebrand Projekt „ich hab krieg im kopf“
  2. Kleintheater Luzern – Aktuelle Informationen und Programm
  3. Schneider-Lastin – Porträt und Zusammenarbeit „Love Letters“

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