Pflanzenporträt: Die Waldhirse (Milium effusum)

Die Waldhirse, botanisch als Milium effusum bekannt, ist ein in Deutschland verbreitetes Süßgras, das vor allem in lichten Laubwäldern vorkommt. Trotz ihres Namens besteht keine nähere botanische Verwandtschaft zur Echten Hirse.

Steckbrief und Merkmale

  • Botanischer Name: Milium effusum
  • Weitere Namen: Wald-Flattergras, Gold-Flattergras (spezielle Zuchtform 'Aureum')
  • Vorkommen: Häufig in deutschen Laubwäldern anzutreffen; wird zudem als dekorative Pflanze in Gärten kultiviert.
  • Erscheinungsbild: Das Gras zeichnet sich durch seine feinen, weit ausgebreiteten (effusen) Rispenäste aus. In Gärten ist die gelb-grüne Sorte 'Aureum' eine beliebte Zierform.

Bedeutung als Futterpflanze

In der Vogelhaltung, insbesondere bei der Fütterung von Sittichen, ist die Waldhirse als gesundes Wildfutter bekannt:

  • Verwertbare Teile: Die gesamte Pflanze, einschließlich Stängel, Blätter, Blüten und Samenstände, ist für Vögel nutzbar.
  • Verträglichkeit: Alle Pflanzenteile sind unbedenklich. Sie können in größeren Mengen verfüttert werden.
  • Erntezeit: Die optimale Erntezeit für die Samenstände liegt zwischen Juni und August.

Wissenswertes

Historisch gesehen spielte die Waldhirse als Nahrungsmittel für den Menschen keine Rolle. Ihr Wert liegt heute vor allem in ihrer ökologischen Funktion in Wäldern und ihrer Rolle als geschätzte Wildfutterpflanze für Haustiere sowie als ästhetisches Element in der Gartenbepflanzung.


Empfohlene Quellen

  1. Nymphensittichseite: Waldhirse - Futterpflanzen
  2. Welli@Home: Wald-Flattergras (Waldhirse)
  3. Botanischer Garten Gütersloh: Gold-Flattergras

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Blumen
Waldhirse
Gattung
Süssgräser (Poaceae)
Blütezeit
Mai bis Juni
Vorkommen
kollineKolline Stufe (Hügelstufe: bis ca. 900m)
bis
subalpineSubalpine Stufe (Gebirgsstufe: ab 1500 bis ca. 2200m)
Stufe
Waldhirse
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