Steckbrief: Der Wechselfarbige Spei-Täubling (Russula fragilis)

Der als „Wechselfarbiger Spei-Täubling“ oder ��Zerbrechlicher Täubling“ bekannte Pilz ist ein in Europa weit verbreiteter Vertreter der Gattung der Täublinge (Russula). In der mykologischen Literatur und bei Pilzexkursionen (auch in der Schweiz) wird er aufgrund seiner extremen Schärfe und Toxizität als nicht essbar eingestuft.

Übersicht und Merkmale

  • Wissenschaftlicher Name: Russula fragilis
  • Volksnamen: Wechselfarbiger Spei-Täubling, Zerbrechlicher Täubling.
  • Erscheinungszeit: Juli bis November.
  • Habitat: Er kommt sowohl in Laub- als auch in Nadelwäldern vor und ist mit verschiedenen Baumarten vergesellschaftet.
  • Geschmack: Charakteristisch ist sein extrem scharfer Geschmack, der bereits bei einer kleinen Kostprobe deutlich spürbar ist.
  • Verzehrstatus: Giftig / Nicht essbar. Der Pilz gilt als schwach giftig und sollte keinesfalls für Speisezwecke gesammelt werden.

Wichtige Hinweise für Pilzsammler

  • Verwechslungsgefahr: Der Pilz kann leicht mit anderen Täublingsarten verwechselt werden. Da Täublinge oft ein sehr ähnliches Farbspektrum aufweisen (von violett über rötlich bis grünlich), ist eine Bestimmung ohne profunde mykologische Kenntnisse riskant.
  • Keine Verzehrfreigabe: Pilzexperten und Pilzkontrollstellen (auch in der Schweiz) mahnen zur Vorsicht. Bei der geringsten Unsicherheit sollte auf den Verzehr verzichtet werden.
  • Expertenwissen: In der Fachwelt wird betont, dass rein optische Bestimmungshilfen nicht ausreichen, um eine Verzehrfreigabe zu erteilen. Bei der Bestimmung helfen oft Details wie die Huthaut-Beschaffenheit oder die Reaktion auf chemische Testmittel.

Empfohlene Ressourcen

  1. Wechselfarbiger Spei-Täubling (Porträt & Warnung)
  2. Pilzquiz: Expertenwissen & Merkmale
  3. Allgemeine Informationen zu Pilzvergiftungen (Modul 2)

Hinweis: Diese Übersicht dient der allgemeinen Information. Sammeln Sie nur Pilze, die Sie zu 100 % sicher bestimmen können. Im Zweifelsfall ist in der Schweiz immer eine offizielle Pilzkontrollstelle aufzusuchen.

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