Das Wiesener Viadukt: Ein Meisterwerk der Schweizer Ingenieurskunst
Das Wiesener Viadukt ist ein markantes Bauwerk der Rhätischen Bahn (RhB) im Kanton Graubünden und gilt als eines der beeindruckendsten Zeugnisse der Schweizer Eisenbahngeschichte. Es spannt sich über das Landwasser und verbindet die Region Davos mit dem Albulatal.
Wichtige Fakten im Überblick
- Funktion: Es ist die höchste Steinbogenbrücke der Rhätischen Bahn.
- Bedeutung: Das Bauwerk markiert technisch den historischen Übergang vom reinen Steinbau hin zu moderneren Betonviadukten.
- Lage: Die Brücke führt die Bahnlinie durch eine wilde Schlucht in der Nähe des Bahnhofs Davos Wiesen.
- Besonderheit für Wanderer: Im Gegensatz zu vielen anderen Bahnviadukten ist das Wiesener Viadukt für Fussgänger zugänglich. Seitlich an der Konstruktion ist ein Weg angebracht, der einen atemberaubenden – und für Schwindelfreie spektakulären – Blick 90 Meter in die Tiefe der Landwasserschlucht bietet.
Erlebnisfaktor & Tourismus
Das Viadukt ist nicht nur für Eisenbahnfans ein Anziehungspunkt, sondern fester Bestandteil beliebter Wanderrouten und Biketouren durch das Albulatal. Der nahegelegene Bahnhof Davos Wiesen beherbergt zudem ein kleines Museum im ehemaligen Wartsaal, in dem die Geschichte und der Bau des Viadukts dokumentiert sind. Besucher schätzen besonders die Kombination aus technischer Finesse und der unberührten Natur der Graubündner Alpen.
Empfehlenswerte Ressourcen
Hier finden Sie weiterführende Informationen zu dieser architektonischen Sehenswürdigkeit:
- Wiesener Viadukt – Porträt auf OurHeritage.ch
- Tageswanderung Filisur–Davos mit Viadukt-Passage (Wandersite.ch)
- Biketour durch das Albulatal (Allmountain.ch)
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