William Shakespeare: Genie, Mythos und seine Präsenz in der Schweiz

William Shakespeare gilt als einer der bedeutendsten Dramatiker und Dichter der Weltliteratur. Sein Einfluss reicht weit über das elisabethanische Zeitalter hinaus und prägt bis heute die globale Popkultur sowie das Bildungswesen.

Eckdaten zur Person

  • Historischer Status: Trotz zahlreicher Kontroversen und Theorien über seine Identität wird wissenschaftlich allgemein anerkannt, dass Shakespeare eine reale historische Person war.
  • Literarisches Schaffen: Sein Gesamtwerk umfasst 38 Dramen, 154 Sonette und zwei epische Gedichte.
  • Sprachlicher Einfluss: Er bereicherte die englische Sprache durch die Einführung unzähliger neuer Wörter und Redewendungen, die bis heute im Sprachgebrauch verankert sind.

Shakespeare in der Schweiz

Shakespeare ist in der schweizerischen Kulturlandschaft und im Bildungssystem fest verankert. Seine zeitlosen Themen wie Liebe, Eifersucht, Macht und der Schein vs. Sein werden regelmäßig neu interpretiert:

  • Bildung: Schulen, wie die Brillantmont International School (Lausanne) oder die Kantonsschule Uster, nutzen seine Werke regelmäßig im Unterricht und in Projektwochen, um Schülern die Relevanz der literarischen Themen für die moderne Welt näherzubringen.
  • Theater & Events: Schweizer Spielorte wie das Schloss Lenzburg oder Veranstaltungsorte in Zofingen bieten regelmäßig Aufführungen der American Drama Group Europe an (z. B. "Much Ado About Nothing" oder "A Midsummer Night’s Dream"). Diese Inszenierungen sind oft darauf ausgelegt, auch einem Publikum, dessen Muttersprache nicht Englisch ist, den Zugang zur Komik und Poesie Shakespeares zu erleichtern.
  • Popkultur: Seine Werke finden auch auf der Leinwand und in modernisierten Konzertformaten Anklang, etwa durch Film-Konzerte, die den zeitlosen Charakter seiner Geschichten (wie "Romeo + Juliet") mit Musik und Mode für neue Generationen aufbereiten.

Themenwelten

In den Werken Shakespeares finden sich wiederkehrende Motive, die Generationen verbinden:

  1. Menschliche Natur: Die Auseinandersetzung mit dunklen Seelenaspekten, Bitterkeit und Abgründen.
  2. Identität: Die Frage nach der eigenen Rolle, wie sie auch in literarischen Adaptionen oder Auseinandersetzungen mit seinen Stücken thematisiert wird.
  3. Liebe und Täuschung: Die oft ironische oder tragische Sichtweise auf romantische Beziehungen, bei denen Gefühle oft auf Zufall oder Täuschung basieren.

  1. Schloss Lenzburg: Much Ado About Nothing
  2. Brillantmont International School: Celebrating Shakespeare
  3. William Shakespeare - FAQ und Hintergründe

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Personen
William Shakespeare
William Shakespeare war der wohl bedeutendste und berühmteste englische Dramatiker und Dichter, aus dessem Werk insbesondere Theaterstücke wie "Ein Sommernachtstraum" (1595), "Romeo und Julia" (1597), "König Lear" (1607), "Hamlet" (1602), "Othello" (1622) und "Macbeth" (1623) bis heute zu den Publikumslieblingen zählen. Er wurde nach dem damals verwendeten julianischen Kalender vermutlich am 23. April 1564 in Stratford-upon-Avon in England geboren und verstarb mit 52 Jahren am 3. Mai 1616 (Gregorianischer Kalender, am 23. April 1616 nach julianischem Kalender) ebenda. Sein Geburtstag jährt sich 2019 zum 455. Mal.
William Shakespeare
Quelle: geboren.am