Wintergemüse-Klassiker: Kabis und Rüebli in der Schweizer Küche
Der Winter in der Schweiz bietet weit mehr als nur eintönige Kost. Besonders Kabis (Weisskohl) und Rüebli (Karotten) sind die Helden der kalten Jahreszeit: Sie sind regional, gesund, preiswert und äusserst vielseitig in der Zubereitung.
Der Superstar: Kabis (Weisskohl)
Kabis ist ein echtes Kraftpaket. Er enthält fast doppelt so viel Vitamin C wie Orangen und unterstützt damit ideal die körpereigenen Abwehrkräfte. In der Schweiz wird er oft in traditionellen Gerichten wie Kabis-Wähe, in Suppen (z. B. Borschtsch) oder zusammen mit Saucisson genossen.
- Tipp für die Bekömmlichkeit: Um Blähungen vorzubeugen, kann man den Kabis salzen, um ihm Wasser zu entziehen, oder ihn mit Kümmel zubereiten.
- Zubereitung: Ob roh als knackiger Salat, fein gehobelt für Wähen, gedünstet oder scharf angebraten – Kabis passt sich jedem Rezept an.
Die perfekte Ergänzung: Rüebli
Rüebli sind aus dem Schweizer Winter-Speiseplan nicht wegzudenken. Als klassischer Rüeblisalat sind sie das perfekte Pendant zu deftigen Kohlgemüsen. Sie bringen nicht nur Farbe auf den Teller, sondern liefern auch wichtige Nährstoffe.
Warum Wintergemüse mehr Aufmerksamkeit verdient
Häufig wird die Auswahl im Winter unterschätzt. Neben Kabis und Rüebli bereichern auch Randen, Schwarzwurzeln, Pastinaken und diverse Kohlsorten (wie Rosenkohl oder Wirz) den Markt. Die kreative Küche verwandelt diese "bodenständigen" Zutaten in moderne Gerichte, die auch Kinder überzeugen – etwa als Gemüsepommes oder in wärmenden Minestronen.
Die besten Links zum Thema
- Alles Kabis - Wintergemüse (Satt & Selig)
- Wintergemüse - Rezepte & Inspiration (Jucker Farm)
- Einfache Kabis-Rezepte (BlickMedia.ch)
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