Work Hard, Play Hard: Von der Filmkritik bis zum Schweizer Lifestyle-Konzept

Der Ausdruck „Work Hard, Play Hard“ ist weit mehr als ein einfacher Slogan. In der Schweiz findet er Anwendung in unterschiedlichsten Bereichen – vom anspruchsvollen Dokumentarfilm über universitäre Forschung bis hin zu kreativen Team-Events und Gesundheitskampagnen.

1. Der Film: "Work Hard Play Hard" (Carmen Losmann)

Im Schweizer Verleih von Cinélibre (Bern) findet sich der Dokumentarfilm von Carmen Losmann. Das Werk bietet eine kritische Auseinandersetzung mit der modernen Arbeitswelt.

  • Inhalt: Der Film beleuchtet die Abgründe eines neuen „ökonomischen Totalitarismus“ an modernen Arbeitsplätzen.
  • Verfügbarkeit: Erhältlich als Full HD Blu-Ray mit deutscher Sprachausgabe und französischen Untertiteln.

2. Wissenschaftliche und gesellschaftliche Perspektiven

In der Schweiz wird das Motto oft in einem intellektuellen oder präventiven Kontext analysiert:

  • Uni Basel: Das Zentrum eikones untersuchte in einer Vortragsreihe (2022) die „Gaming-Ästhetik und Bilder von Arbeit“. Hier wurde kritisch hinterfragt, wie sich Arbeitswelten durch digitale Einflüsse verändern.
  • Gesundheitswesen: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nutzte die abgewandelte Form „Work hard, play hard, test regularly“ für eine Infokampagne, um auf die Bedeutung von regelmässigen Tests in der Medizin aufmerksam zu machen.

3. Anwendung in der Schweizer Praxis

Abseits der Theorie dient der Slogan als Leitmotiv für Ausgewogenheit und Teamkultur:

  • Firmenevents: Anbieter wie IhreParty.ch nutzen das Konzept für Teambuilding-Massnahmen. Ziel ist die Balance zwischen intensiven Problem-Lösungs-Aufgaben („Work Hard“) und spielerischen, kreativen Aktivitäten („Play Hard“), um die Produktivität und den Teamgeist zu fördern.
  • Bildung & Sport: Organisationen wie GC Amicitia oder die Swiss Chiropractic Students adaptieren den Slogan häufiger zu „Work hard, play smart“, um den Fokus auf eine bewusste Lebensführung und kluge Pausengestaltung zu lenken, anstatt nur auf reine Verausgabung.

  1. Cinélibre: Informationen zum Film "Work Hard Play Hard"
  2. IhreParty.ch: Eventkonzepte unter dem Motto "Work Hard, Play Hard"
  3. Eikones Basel: Vortrag zur Gaming-Ästhetik und Arbeitswelt

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Work Hard Play Hard
Work Hard Play Hard
Switzerland, April 2012
Der eine hat erst die Finger vom Kokain gelassen, als er dem Tod ins Auge sah. Der andere glaubt seinen Konsum im Griff zu haben und will weiterkoksen, wenn möglich bis ans Lebensende. Der Film erzählt die Geschichte zweier Kokser. Da der rastlose Yuppie, dort der verlebte Clown. Eine Milieustudie, die vor Augen führt, was Kokain mit Menschen macht und die Grenzen zwischen Dokumentarfilm und Animationsfilm verwischt.
von Marcel Wyss
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Quelle: swissfilms.ch