Yalom’s Cure: Eine existentielle Reise in das Seelenleben

Der Dokumentarfilm „Yalom’s Cure“ (2014) der Schweizer Regisseurin Sabine Gisiger ist weit mehr als eine rein biographische Aufarbeitung. Er porträtiert den einflussreichen US-amerikanischen Psychiater und Bestseller-Autor Irvin D. Yalom und lädt das Publikum dazu ein, die Tiefen der menschlichen Psyche sowie die Grundfragen des Daseins zu erkunden.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Der Therapeut als Mensch: Der Film gewährt seltene Einblicke in das eigene Seelenleben von Yalom. Er fungiert als „Reiseleiter“ durch existenzielle Themen wie Ängste, Beziehungen und die Bedeutung der Selbsterkenntnis.
  • Eine Liebesgeschichte: Ein zentrales Element des Films ist die jahrzehntelange Beziehung zu seiner Frau Marilyn, die er bereits mit 14 Jahren kennenlernte.
  • Philosophie und Psychologie: Yalom bewegt sich virtuos zwischen populärpsychologischen Ansätzen und wissenschaftlicher Tiefe. Der Film regt dazu an, die Neugier auf sich selbst zu bewahren und die eigene Identität besser zu verstehen.

Schweizer Produktion und Rezeption

Der Film ist eine schweizerische Produktion, an der unter anderem die Vega Film AG und das SRF beteiligt waren. Die Weltpremiere fand am renommierten Locarno Film Festival statt. Auch Jahre nach der Erstveröffentlichung bleibt das Werk in der Schweizer Kulturlandschaft präsent – sei es in Programmkinos, bei speziellen Vorführungen (wie etwa bei Philosophe.ch oder Coalmine) oder durch die Nutzung in Coaching-Kontexten.

Technische Details

  • Regie: Sabine Gisiger
  • Produktionsland: Schweiz
  • Erscheinungsjahr: 2014
  • Länge: 77 Minuten
  • Sprache: Originalversion (meist Englisch) mit deutschen Untertiteln

  1. Yalom’s Cure – Offizielle Informationen (DAS KOLLEKTIV)
  2. Film-Details und Streaming-Optionen (Riffraff/Houdini)
  3. Filmbesprechung und Kontext (qtopia – kino+bar)

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Yalom's Cure
Yalom's Cure
Switzerland, August 2014
Der 80-jährige Psychiater und Bestsellerautor Irvin D. Yalom gilt als der einflussreichste Psychotherapeut der USA. Er hat weltweit Millionen von Büchern verkauft, Kritiker beschreiben ihn als inspirierend, fesselnd und lebensverändernd. Sein Werk betont den Wert von Beziehungen und dreht sich um die Frage, wie Therapie funktioniert. Der Film bietet mehr als eine klassische Biografie: Yalom nimmt das Publikum mit auf eine existentielle Reise durch die vielen Schichten der menschlichen Psyche. In der Rolle des Reiseleiters teilt er seine Einsichten und gewährt tiefe Einblicke in sein eigenes Seelenleben.
von Sabine Gisiger
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Quelle: swissfilms.ch