Fokus auf das Schweizer Dokumentarfilm-Werk „Yo no tengo miedo de nada“

Der Titel „Yo no tengo miedo de nada“ (auf Deutsch: „Ich habe vor nichts Angst“) taucht im Kontext der Schweizer Filmgeschichte als spezifisches dokumentarisches Werk auf. Während der Ausdruck in verschiedenen spanischsprachigen Texten metaphorisch oder in Liedtexten verwendet wird, bezieht sich die filmische Nennung direkt auf eine studentische Arbeit an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK).

Hintergrund und Einordnung

Im Rahmen des Jubiläums „25 Jahre Filmausbildung“ an der ZHdK (ehemals Schule für Gestaltung Zürich) wird der Film „Yo no tengo miedo de nada“ von Patricia Stotz aus dem Jahr 2002 als ein bemerkenswertes Beispiel für dokumentarisches Essay-Schaffen aufgeführt.

  • Produktionsjahr: 2002
  • Genre: Dokumentarfilm / Dokumentarisches Essay
  • Länge: 20 Minuten
  • Regie: Patricia Stotz
  • Inhaltlicher Kontext: Der Film wird als spielerische Auseinandersetzung beschrieben: „Zieh eine Karte, schau was sie zeigt und spiel mit.“

Abgrenzung zu anderen Verwendungen des Begriffs

In der Schweizer Medienlandschaft wird der Begriff „miedo“ (Angst) in spanischsprachigen Publikationen häufiger verwendet, um gesellschaftspolitische oder existenzielle Themen zu behandeln, die jedoch nicht mit dem oben genannten Film verknüpft sind:

  • Migration und Prekarität: Auf Plattformen wie Délits de Séjours wird Angst im Kontext von Identitätskontrollen und dem unsicheren Aufenthaltsstatus in Genf thematisiert.
  • Gesundheit und Psyche: Projekte wie With You oder Mutantia.ch nutzen das Konzept der „Angst“ (miedo), um auf die Auswirkungen psychischer Gewalt oder mangelnden Selbstvertrauens auf die Lebensqualität hinzuweisen.
  • Gesellschaftskritik: In musikalischen oder literarischen Kontexten, etwa bei der Kantautora Chus Steudel, wird „miedo“ genutzt, um die Verunsicherung in der modernen Gesellschaft oder durch geschlossene Grenzen zu beschreiben.

Fazit

Während das Thema „Angst“ ein häufiges Motiv in der spanischsprachigen Kulturarbeit in der Schweiz ist, stellt „Yo no tengo miedo de nada“ von Patricia Stotz ein spezifisches, akademisch relevantes Werk dar, das innerhalb der Schweizer Filmhistorie als experimentelles Essay-Kino dokumentiert ist.


  1. Fokus Dok - 25 Jahre Filmausbildung (ZHdK) – Die offizielle Quelle zum Film von Patricia Stotz.
  2. Délits de Séjours – Ein Projekt, das die existenzielle Angst bei prekärer Aufenthaltssituation in der Schweiz beleuchtet.
  3. With You (Gewaltprävention) – Hilfreiche Ressourcen zum Umgang mit Ängsten und psychischer Gewalt im Schweizer Kontext.

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Schweizer Filme
Yo no tengo miedo de nada
Yo no tengo miedo de nada
Switzerland, April 2002
Zieh eine Karte, schau was sie zeigt und spiel mit. Mari-Carmen aund Conchita spielen und reden. Sie eröffnen einen fiktiven Dialog: mit Nina aus Polen und mit Hans, carlo und Olga aus der schweiz, sprechen die Spanierinnen über Angst und Liebe, über Krankheit und Tod und über den Verlust von geliebten Menschen.
von Patrizia Stotz
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Quelle: swissfilms.ch