Yugodivas (2000): Eine filmische Auseinandersetzung mit Identität und Exil

Der Dokumentarfilm "Yugodivas" aus dem Jahr 2000 ist ein bemerkenswertes Werk der Regisseurin Andrea Štaka, das in enger Zusammenarbeit mit der Schweizer Produktionsfirma Dschoint Ventschr Filmproduktion realisiert wurde. Der Film beleuchtet die Lebenswege von fünf Künstlerinnen aus Belgrad – einer Schauspielerin, einer Malerin und drei klassisch ausgebildeten Musikerinnen –, die kurz vor Ausbruch des Balkankrieges ihre Heimat verließen, um in New York ein neues Leben zu beginnen und ihre künstlerische Karriere fortzusetzen.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Identität und Vertreibung: Der Film thematisiert eindringlich die psychologischen Herausforderungen von Exil und Neuanfang. Er untersucht, wie die Protagonistinnen ihre Identität in einer fremden Metropole neu definieren.
  • Künstlerisches Leben: „Yugodivas“ porträtiert die Suche nach künstlerischer Erfüllung abseits der vertrauten kulturellen Wurzeln.
  • Schweizer Bezug: Andrea Štaka studierte an der Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGKZ) in Zürich und hat durch ihre Ausbildung und Kooperationen mit Schweizer Produktionen einen starken Bezug zur Schweizer Filmkultur. Der Film wurde auf zahlreichen renommierten Filmfestivals, darunter in Locarno, begeistert aufgenommen und ist durch das Label SWISS FILMS als bedeutender Schweizer Beitrag im Bereich Dokumentarfilm gelistet.

Produktionsdaten

  • Regie: Andrea Štaka
  • Produktion: Dschoint Ventschr Filmproduktion (Schweiz)
  • Genre: Dokumentarfilm
  • Dauer: 58 Minuten
  • Thematik: Migration, Identität, Kunst, Balkankrieg

  1. Yugodivas auf Sooner DE – Streaming-Plattform mit Informationen zum Film und direktem Zugang.
  2. i-platform: Artikel über Identität und Andrea Štaka – Hintergründe zur Entstehung und zu Stakas filmischem Schaffen.
  3. Weltfilmtage: Archiv zu Schweizer Produktionen – Details zur Rezeption des Films auf verschiedenen Festivals.

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Schweizer Filme
Yugodivas
Yugodivas
Switzerland, November 2000
Eine Schauspielerin, eine Malerin und drei Musikerinnen aus Belgrad verliessen ihre Heimat und wagten in New York einen Neuanfang. Der Kriegsausbruch 1991 im ehemaligen Jugoslawien und besonders die Bombenangriffe auf Belgrad im Frühling 1999 haben ihr Leben für immer verändert. Erinnerungen und eine schmerzhafte Auseinandersetzung mit der alten Heimat halten ihre Gedanken gefangen. Der Film erzählt Geschichten über Alltag, Bühne, Malerei, Musik und die Suche nach der verlorenen Heimat.
von Andrea Staka
KImehr über Yugodivas
Quelle: swissfilms.ch