Film-Porträt: Zahorí (2021) – Eine schweizerisch-argentinische Koproduktion

Der Spielfilm Zahorí (2021) der Regisseurin Mari Alessandrini ist ein eindrückliches Drama, das die Brücke zwischen der Schweiz und Patagonien schlägt. Der Film thematisiert den Zusammenbruch der utopischen Träume einer schweizerisch-italienischen Auswandererfamilie in der argentinischen Steppe.

Handlung und Hintergrund

Im Zentrum steht die 13-jährige Mora, die mit ihren Eltern – Schweizer Ökologen – aus dem Tessin in die raue Weite Patagoniens gezogen ist. Während der Traum der Eltern von einem autarken Leben in der Wildnis zu einem Albtraum aus Einsamkeit und Entfremdung wird, sucht Mora ihre eigene Identität. Sie lehnt die Schule ab und strebt danach, eine „Gaucha“ zu werden. Auf ihrem Weg zur Selbstfindung verbündet sie sich mit Nazareno, einem betagten Mapuche-Mann, der sein Pferd namens Zahorí verloren hat.

Eckdaten zum Film

  • Regie: Mari Alessandrini
  • Produktionsländer: Schweiz, Argentinien, Chile, Frankreich
  • Erscheinungsjahr: 2021
  • Dauer: 105 Minuten
  • Besetzung: U.a. Lara Tortosa, Santos Curapil, Cirilo Wesley und die Schweizer Schauspielerin Sabine Timoteo.

Rezeption in der Schweiz

Der Film fand durch seine starke Schweizer Beteiligung (u.a. durch die Herkunft der Regisseurin und die Besetzung) Beachtung in der Schweizer Kulturlandschaft. Er wurde in verschiedenen Programmkinos (wie beispielsweise dem Kino Xenix in Zürich) gezeigt und thematisiert das Spannungsfeld zwischen europäischen Erwartungen und der südamerikanischen Realität.

Hinweis: Der Begriff „Zahori“ findet sich zudem im Kontext des Rollenspiels „Das Schwarze Auge“ (DSA) als Bezeichnung für eine Kultur, was jedoch inhaltlich nichts mit dem hier beschriebenen Filmprojekt zu tun hat.

  1. Cinéforom – Zahorí Filmdetails
  2. KulturLadu – Ankündigung und Inhaltsangabe
  3. PuntoLatino – Bericht zur Filmvorführung in Zürich

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Zahori
Zahori
Switzerland / Argentina / Chile / France, Planned for 2nd quarter 2021
Ein grauer Wind fegt über die patagonische Steppe... Mora ist 13 Jahre alt und will eine "Gaucha" werden. Sie stellt die Schule in Frage und behauptet ihre Identität gegenüber ihren Eltern, zwei schweizerisch-italienischen Ökologen, deren Traum von Autonomie zu einem Alptraum wird. Mora taucht in die Steppe ein, um ihrem einzigen Freund Nazareno, einem Mapuche-Mann, der sein Pferd Zahori verloren hat, zu helfen.
von Mari Alessandrini
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Quelle: swissfilms.ch