Porträt der Zaun-Wicke (Vicia sepium)
Die Zaun-Wicke (Vicia sepium) ist eine weit verbreitete und ökologisch wertvolle Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Sie ist ein fester Bestandteil der heimischen Flora, insbesondere in der Schweiz.
Biologische Merkmale
- Wuchsform: Eine ausdauernde, krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von 15 bis 50 cm.
- Blütezeit: Die Hauptblütezeit liegt zwischen Mai und August.
- Vorkommen: Man findet sie häufig auf nährstoffreichen Fettwiesen, an Waldrändern, Lichtungen sowie an Weg- und Äckerrändern von der Ebene bis zur Waldgrenze.
- Ökologische Bedeutung:
- Futterpflanze: Sie dient als hochwertige Futterpflanze für Tiere.
- Symbiose: Oft sind Ameisen auf den Blütenköpfchen zu beobachten. Diese werden durch süßen Nektar angelockt und befreien im Gegenzug die Pflanze von Schädlingen.
- Standortansprüche: Sie bevorzugt stickstoff- und basenreiche Böden.
Namensherkunft
Der lateinische Name Vicia leitet sich vom lateinischen Wort vincire (binden/umwinden) ab, was auf die rankende Eigenschaft der Pflanze hinweist. Der Name "Zaun-Wicke" bezieht sich auf ihre Vorliebe, an Zäunen oder anderem Gestrüpp emporzuwachsen.
Abgrenzung
Hinweis: Der Begriff „Wicke“ oder „Wicke-“ tritt in verschiedenen Kontexten auf, die nicht mit der Pflanze zu tun haben, wie beispielsweise Schwerlastrollen (Wicke-ELASTIC®), medizinische Praxen (Ergotherapie Wicke) oder musikwissenschaftliche Forschung (Prof. Peter Wicke). Zudem ist bei Medienberichten über „Crashs gegen einen Zaun“ stets ein technisches Hindernis und keine botanische Gattung gemeint.
Die besten Links zum Thema
- Zaun-Wicke auf alpenflora.ch – Detaillierte Informationen und Fundorte aus den Schweizer Alpen.
- Zaun-Wicke bei waldzeit.ch – Umfassende Pflanzenbeschreibung und botanische Einordnung.
- Zaun-Wicke im Kräuterdorf Hergiswil – Kurzporträt mit Fokus auf landwirtschaftliche Bedeutung und Vorkommen.
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